Regionazug auf der Alp Grüm im Sommer.
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Berninalinie entspannt erleben:

Tipps für Ihre Reiseplanung

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von RhB Redaktion in Kurz erklärt

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Die Berninalinie zählt zu den eindrücklichsten Strecken der Rhätischen Bahn. Auf der Fahrt zwischen St. Moritz und Tirano wechseln sich hochalpine Landschaften, Gletscher, der tiefblaue Lago Bianco und italienisches Lebensgefühl beinahe nahtlos ab. Kein Wunder also, dass diese Reise bei Gästen aus aller Welt ganz oben auf der Wunschliste steht. Entsprechend hoch kann die Nachfrage auf einzelnen Verbindungen ausfallen. Mit der passenden Vorbereitung bleibt jedoch mehr Raum, die Landschaft und das Unterwegssein zu geniessen.

Bernina Express mit Panoramawagen am Bahnhof Alp Grüm, umgeben von Reisenden, Bäumen und einer hochalpinen Berglandschaft.

Gute Planung macht den Unterschied

1. Wählen Sie den passenden Reisetag

An Wochenenden und über Feiertage ist auf der Berninalinie besonders viel los, während die Nachfrage von Montag bis Donnerstag in der Regel geringer ist. Wer hier flexibel ist, schafft sich mehr Spielraum und kann die Fahrt entspannter angehen.

Von Freitag bis Sonntag lohnt sich zudem ein Blick auf die Tageszeit: In Richtung Norden sind vor allem die Vormittagsverbindungen gefragt, in Richtung Süden die Nachmittagsverbindungen. Eine frühere oder spätere Abfahrt kann deshalb eine gute Alternative sein.

Praktischer Tipp:

Im Online-Fahrplan sowie in der SBB-App sehen Sie bei stark ausgelasteten Zügen einen Hinweis auf hohe Nachfrage.

Person nimmt in einem Café an einem Laptop eine Buchung vor; auf dem Tisch stehen eine Kaffeetasse und Kopfhörer.

2. Reservieren Sie möglichst frühzeitig

Je früher Sie Ihre Reise planen, desto mehr Spielraum bleibt bei Reisetag, Verbindung und Sitzplatz.

Beim Bernina Express ist die Sitzplatzreservation im Panoramawagen obligatorisch. Zusätzlich benötigen Sie ein gültiges Ticket für die gewählte Strecke. Reisen Sie mit GA, Swiss Travel Pass oder Tageskarte, genügt die Buchung des Sitzplatzes. Besonders bei einem festen Reisedatum empfiehlt es sich, diesen frühzeitig zu sichern, da beliebte Verbindungen rasch ausgebucht sind.

In den Regionalzügen der Berninalinie ist die Sitzplatzreservation freiwillig, aufgrund der hohen Nachfrage aber dringend empfohlen. Sie kostet fünf Franken pro Person; zusätzlich benötigen Sie ein gültiges Ticket. Auch hier gilt: Wer früh reserviert, hat mehr Planungssicherheit und kann die Fahrt entspannter angehen.

Gut zu wissen: Tickets für Bernina Express und Regionalzug können in der Regel sechs Monate vor der Reise gekauft werden. Sitzplatzreservationen sind für die gesamte Fahrplanperiode möglich. Die Verbindungen der kommenden Fahrplanperiode werden üblicherweise zwischen Mitte und Ende Oktober für die Online-Buchung freigeschaltet.

 Bernina Express am Bahnhof Alp Grüm vor dem historischen Bahnhofsgebäude und hochalpiner Berglandschaft mit Schneefeldern.

3. Planen Sie mit etwas Reserve

Die Berninalinie ist ein Erlebnis, kein Sprint. Gerade in stark nachgefragten Reisezeiten lohnt es sich, das Programm nicht zu eng zu planen. Auf stark nachgefragten Verbindungen kann mehr Betrieb herrschen, und an den Bahnhöfen Tirano und St. Moritz sind bei hoher Auslastung Wartezeiten möglich. Wer genügend Zeit einplant, reist gelassener und kann auch dann entspannt bleiben, wenn vor Ort etwas mehr los ist.

Das gilt besonders, wenn Sie Anschlüsse, Restaurantreservationen, Gruppenprogramme oder die Rückreise am selben Tag vorgesehen haben. Lassen Sie zwischen den einzelnen Programmpunkten bewusst etwas Luft und prüfen Sie Ihre Verbindung vor der Reise im Online-Fahrplan oder in der SBB-App.

Ein Regionalzug der RhB fährt über den Innviadukt bei Cinuos-chel.

4. Entdecken Sie andere RhB Erlebnisse mit Aussicht

Dass die Berninalinie zu den faszinierendsten Bahnstrecken der Alpen zählt, steht ausser Frage. Eine Fahrt auf dieser Strecke ist und bleibt einmalig. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick über die bekannte Route hinaus. Denn das RhB-Netz bietet viele weitere Erlebnisse, die landschaftlich eindrücklich sind und überraschend neue Perspektiven auf Graubünden eröffnen.

Vier Routen, die Sie begeistern werden:

Capricorn-Triebzug auf dem Landwasserviadukt

Albulalinie

Ein bahntechnisches Meisterwerk und Herzstück des UNESCO Welterbes. Die Fahrt fasziniert mit raffinierten Kehrtunnels und dem markanten Landwasserviadukt.

Ein Regionalzug der RhB fährt auf der Arosalinie über den Landwieserviadukt.

Arosalinie

Vom Churer Stadtzentrum direkt hinauf in die faszinierende Bergwelt: Auf dieser Strecke überwinden Sie 1000 Höhenmeter in einer Stunde. Die Fahrt lässt sich ideal mit Ausflugszielen wie dem Erlebnis Bärenland kombinieren.

Ein roter Zug überquert ein Viadukt. Darunter eine Straße durch grünes Tal. Im Hintergrund Alpen unter blauem Himmel.

Engadinerlinie

Abseits der grossen Touristenströme besticht die Route zwischen Bever und Scuol-Tarasp durch malerische Dörfer, weite Landschaften und echte Bündner Bahnkultur.

Ein Zug der Rhätischen Bahn fährt entlang des türkisgrünen Rheins durch die Rheinschlucht mit hellen Felswänden.

Rheinschlucht

Ein pures Naturspektakel tief im Swiss Grand Canyon. Die Fahrt am Vorderrhein, umgeben von weissen Felswänden, zeigt die Natur von ihrer ursprünglichsten Seite.

info

Unser Tipp:

Der RhB Erlebnisfinder unterstützt Sie dabei, passende Ausflüge, Strecken und Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Wählen Sie aus, was zu Ihrem Reisetag passt, und finden Sie ein Bahnerlebnis, das neue Ausblicke eröffnet.

Die wichtigsten Tipps auf einen Blick:

  • Reisetag bewusst wählen: Wenn möglich unter der Woche reisen und Spitzentage meiden.

  • Tageszeit beachten: Von Freitag bis Sonntag sind in Richtung Norden eher die Vormittagsverbindungen, in Richtung Süden eher die Nachmittagsverbindungen zu meiden.

  • Früh reservieren: Besonders im Bernina Express sind beliebte Tage schnell ausgebucht.

  • Regionalzug reservieren: Zwischen St. Moritz und Tirano ist die Sitzplatzreservation empfohlen.

  • Zeit einplanen: Bei Anschlüssen oder Rückreise am selben Tag genügend Reserve lassen.

  • Auslastung prüfen: Hinweise im Online-Fahrplan und in der SBB-App beachten.

  • Alternativen entdecken: Auch andere RhB Strecken bieten eindrückliche Ausblicke.