65 Meter hoch, 142 Meter lang und in einer weiten Kurve direkt in den Fels geführt – der Landwasserviadukt ist Teil des UNESCO Welterbe RhB und das Wahrzeichen Graubündens. Was macht das Bauwerk so besonders? Welche Geschichte steckt dahinter und aus welchen Perspektiven lässt es sich entdecken? Wir kennen die Antworten:
Seit 2008 Teil des UNESCO Welterbe RhB
Der Landwasserviadukt liegt auf der Albulalinie und steht für das Zusammenspiel von Ingenieurskunst und alpiner Landschaft.
Spektakulär in den Fels geführt
In einer Kurve mit 100 Metern Radius führt die Bahnlinie über den Viadukt direkt in die Felswand und weiter in den Landwassertunnel.
In weniger als zwei Jahren gebaut
Zwischen März 1901 und Oktober 1902 entstand der Landwasserviadukt nach den Plänen des Ingenieurs Alexander Acatos.
Ohne äusseres Hilfsgerüst gebaut
Stattdessen wurden in die drei grössten Pfeiler Eisengerüste eingemauert, an denen Baukräne das Material nach oben hoben. Verbaut wurde vorwiegend Kalkdolomit aus dem Landwassertal.
Das meistfotografierte Sujet der RhB
Sechs Bögen, die markante Kurve und der direkte Übergang in den Fels machen den Landwasserviadukt zum meistfotografierten Sujet auf der Strecke der Rhätischen Bahn.
Mit der RhB über das Wahrzeichen
Entlang der Albulalinie zwischen Thusis und St. Moritz führt die Reise über das historische Bauwerk. Dabei öffnet sich der Blick in die Guraschluecht, bevor der Zug im Fels verschwindet.
Zwei Aussichtsplattformen für die schönsten Fotos
Die Aussichtsplattform Hennings ist ab der Haltestelle Schmitten GR Landwasserviadukt erreichbar, die Aussichtsplattform Acatos zu Fuss ab Filisur. Beide zeigen das Bauwerk aus spektakulären Perspektiven.
Mit dem Viaduktshuttle zum Wahrzeichen
Der Viaduktshuttle verbindet Filisur und Alvaneu. Im offenen Cabriowagen geht es direkt zum Wahrzeichen, mit Halt bei Schmitten GR Landwasserviadukt.
Direkt unter dem Bauwerk
Der Landwasser Express bringt dich direkt an den Fuss des Bauwerks. Am Viaduktplatz ragen die Pfeiler unmittelbar in die Höhe. Von unten betrachtet zeigt sich die Dimension des Landwasserviadukts besonders eindrücklich.
Zu Fuss zum Wahrzeichen
Der Bahnerlebnisweg Albula führt von Filisur bis zum Landwasserviadukt und verbindet Bahngeschichte, Ingenieurskunst und Landschaft.

Mehr entdecken in der Landwasserwelt
Rund um den Landwasserviadukt gibt es zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten, Wanderwege sowie Natur- und Kulturangebote. Dazu gehören etwa das Bahnmuseum Albula in Bergün und ein Besuch im historischen Dorfkern von Filisur.
Der Landwasserviadukt auf einen Blick
Bauzeit 1901–1902
Höhe 65 Meter
Länge 142 Meter
Konstruktion 5 Pfeiler und 6 Bögen
Spannweite der Bögen je 20 Meter
Ingenieur Alexander Acatos

