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En la lingua tschernida na stattan betg a disposiziun tut ils cuntegns. Vulessas Vus experimentar l'entir mund da la Viafier Retica? Midai sin il link tudestg

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Flügeltriebzüge

Einzeln und zusammen unterwegs

Die Rhätische Bahn beschafft 36 neue Flügeltriebzüge von Stadler Rail. Die ersten Flügeltriebzüge werden ab 2019 mehrheitlich im Prättigau und Engadin eingesetzt, und zwar als Doppelkomposition im Prättigau und ab Klosters Platz einzeln nach St. Moritz und Davos.

Die Beschaffung der Flügeltriebzüge ist das grösste Rollmaterial-Beschaffungsprojekt in der Geschichte der Rhätischen Bahn. Die Bestellung umfasst 36 vierteilige Flügeltriebzüge. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 361 Millionen Schweizer Franken.

Die mit automatischen Kupplungen ausgerüsteten Flügeltriebzüge werden die RhB-Flotte wesentlich modernisieren und der Rhätischen Bahn einen markanten Produktivitätssprung ermöglichen. Die ersten Flügeltriebzüge werden ab 2019 mehrheitlich im Prättigau und Engadin eingesetzt, und zwar als Doppelkomposition im Prättigau und ab Klosters Platz einzeln nach St. Moritz und Davos. Mit der im Dezember 2016 veranlassten Erhöhung der Bestellung von 27 auf 36 Fahrzeuge stellt die RhB sicher, dass ab 2022 auch in der Surselva (Chur – Disentis/Mustér) und im Unterschnitt (Davos – Filisur) zeitgemässes, behindertengerechtes Rollmaterial mit Niederflureinstieg verkehrt.

Visualisierung Flügeltriebzug

Die 76,44 Meter langen Flügeltriebzüge bieten 35 Sitzplätze in der 1. Klasse, 137 Sitzplätze in der 2. Klasse und zwei Rollstuhlplätze. Die Züge bieten hohen Fahrgastkomfort und erfüllen die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes. Die Türbreite ist so gewählt, dass der Fahrgastwechsel rasch und bequem möglich ist. Der hohe Niederfluranteil trägt zum angenehmen Ein- und Ausstieg bei. Die Flügeltriebzüge bieten ausreichend Platz für Velo, Ski, Sportgeräte, Kinderwagen und Gepäck.

Das Prinzip des «Flügelns»
Das Aufteilen eines Zuges in mehrere Zugteile wird als «Flügeln» bezeichnet. Das Konzept der RhB sieht in einer ersten Phase vor, dass jeweils zwei Flügeltriebzüge zusammengeschlossen als ein Zug von Landquart nach Klosters Platz fahren. In Klosters Platz wird der Zug in die zwei Flügeltriebzüge aufgeteilt. Ein Flügeltriebzug fährt anschliessend von Klosters Platz nach St. Moritz. Der zweite Flügeltriebzug von Klosters Platz nach Davos. In der umgekehrten Richtung werden die zwei Flügeltriebzüge in Klosters Platz wieder automatisch zusammengeschlossen und verkehren als ein Zug nach Landquart.