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En la lingua tschernida na stattan betg a disposiziun tut ils cuntegns. Vulessas Vus experimentar l'entir mund da la Viafier Retica? Midai sin il link tudestg

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En la lingua tschernida na stattan betg a disposiziun tut ils cuntegns. Vulessas Vus experimentar l'entir mund da la Viafier Retica? Midai sin il link tudestg

ALLEGRA-Triebzüge

Komfort für Pendler und Touristen

Seit 2010 fahren die modernen ALLEGRA-Triebzüge elegant und sicher auf dem Netz der Rhätischen Bahn. Die neuen Züge sind bezüglich Technik und Design ein Quantensprung – Pendler und Touristen schätzen den hohen Komfort. Dank innovativer Technik sinkt die Reisezeit auf einzelnen Linien.

Die ALLEGRA-Triebzüge zeigen sich kräftig, elegant und komfortabel zugleich. Reisende mit einer Behinderung steigen problemlos ein und aus. Bildschirme informieren Gäste jederzeit über den Reiseverlauf.

Die dreiteiligen Zweispannungstriebzüge fahren mit Gleich- und Wechselstrom. Der Wechsel des Stromsystems gelingt sogar fahrend. Damit entfällt der Triebfahrzeugwechsel in Pontresina. Das verkürzt die Reisezeit.

Die fünf Stammnetztriebzüge chauffieren Pendler in der Agglomeration Chur. Sie bestehen aus vier Einheiten: einem Trieb- und Steuerwagen sowie zwei kurz gekuppelten Niederflur-Zwischenwagen. Diese sind mit Rollstuhlbereich, einem behindertengerechten WC sowie einem Multifunktionsraum ausgestattet.

ALLEGRA-Zweispannungstriebzug auf dem Landwasserviadukt

ALLEGRA-Zweispannungstriebzug auf dem Landwasserviadukt.

ALLEGRA-Stammnetztriebzug

ALLEGRA-Stammnetztriebzug in Bonaduz.

Triebzugdaten

ALLEGRA-ZweispannungstriebzügeALLEGRA-Stammnetztriebzüge
Anzahl Fahrzeuge155
Sitzplätze 1. Klasse2424
Sitzplätze 2. Klasse76156
Klappsitze1422
Leistung2 600 kW1 400 kW
Höchstgeschwindigkeit100 km/h100 km/h (techn. 120 km/h)

Gemeinsame technische Merkmale:

  • Grosszügiger Einstieg mit Schiebetritt im Niederflurbereich
  • Rollstuhlplätze
  • Behindertengerechtes, geschlossenes WC-System
  • Klimatisierte Fahrgasträume und Führerräume
  • Modernes Fahrgastinformationsystem mit Flachbildschirmen

Namensgebung Stammnetztriebzüge

TriebzugnummerName
3101Meta von Salis, 1855 – 1929, Historikerin
Die Frauenrechtlerin Meta von Salis-Marschlins ist die erste Historikerin der Schweiz. 1887 veröffentlichte sie einen Artikel, in welchem erstmalig in der deutschen Schweiz die politische und rechtliche Gleichstellung der Frauen gefordert wurde. Sie war Brieffreundin von Friedrich Nietzsche.
3102Richard La Nicca, 1794 – 1883, Ingenieur
Der aus Safien-Neukirch stammende Richard La Nicca war erster Kantonsingenieur Graubündens. In dieser Funktion betreute er den Bau der wichtigen Bündner Passstrassen Julier, Maloja und Bernina. 1826 erarbeitete er das Projekt zur Rheinkorrektion im Domleschg.
3103Hortensia von Gugelberg, 1659 – 1715, Schriftstellerin
Hortensia von Gugelberg gilt als Wegbereiterin der schweizerischen Frauenbewegung. Nach einem Selbststudium wurde sie eine erfolgreiche Naturärztin und die Patienten kamen von weit her, um sich von ihr behandeln zu lassen. Sie lebte in Maienfeld.
3104Achilles Schucan, 1844 – 1927, 1. Direktor der Rhätischen Bahn
Achilles Schucan war Oberingenieur und Betriebsdirektor beim Bau der Linie Landquart – Davos. Von 1888 war er bis 1909 erster Direktor der Rhätischen Bahn und präsidierte in der Folge für neun Jahre den Verwaltungsrat.
3105Angelika Kauffmann, 1741 – 1807, Malerin
Die Churer Malerin verbrachte einen grossen Teil ihres Wirkens in Italien. Zu ihren Auftraggebern gehörten die englische Königin Charlotte, Kaiser Joseph II von Österreich oder Papst Pius VI. Ihr Salon in Rom zog klassizistische Künstler und Reisende aus ganz Europa an.

Namensgebung Zweispannungstriebzüge

TriebzugnummerName
3501Willem Jan Holsboer, 1834 - 1898, Gründer der RhB
Der niederländische Kapitän und Kaufmann übersiedelte 1867 mit seiner lungenkranken Frau nach Davos. Er wurde zu einer prägenden Persönlichkeit beim Aufbau des dortigen Kur- und Fremdenverkehrszentrums. Unter anderem stiess er den Bau der Eisenbahnlinie Landquart - Davos und damit die Gründung der Rhätischen Bahn an.
3502Friedrich Hennings, 1838 - 1922, Erbauer der Albulabahn
Der deutsche Bauingenieur war am Bau verschiedener Bahnlinien in der Schweiz beteiligt, unter anderem der Gotthardbahn. Seine Projekte zeichneten sich durch eine sehr genaue Auseinandersetzung mit den natürlichen Verhältnissen der Landschaft aus. Als Oberingenieur war er 1898 - 1905 für den Bau der Albulabahn verantwortlich.
3503Carlo Janka, 1986*, Olympiasieger
Der in Obersaxen aufgewachsene Carlo Janka ist einer der besten Skirennfahrer weltweit. 2009 wurde er Weltmeister im Riesenslalom und 2010 Olympiasieger in derselben Disziplin. Ausserdem gewann er den Gesamtweltcup der Saison 2009/10.
3504Dario Cologna, 1986*, Olympiasieger
Der im Val Müstair aufgewachsene Dario Cologna ist der beste Schweizer Langläufer aller Zeiten. Der dreifache Olympiasieger holte sich 2013 auch den Weltmeistertitel im Skiathlon und gewann bereits dreimal sowohl die Tour de Ski als auch den Gesamtweltcup.
3505Giovanni Segantini, 1858 - 1899, Maler
Der staatenlose, in Mailand ausgebildete Maler liess sich 1886 mit seiner Familie zunächst in Savognin, dann in Maloja und Soglio / Bergell nieder. Durch das klare Licht in den Bergen fand der Künstler zu einer neuen Bildsprache. Er gilt neben Ferdinand Hodler als Erneuerer der Alpenmalerei.
3506Anna von Planta, 1858 – 1934, Mitbegründerin des Kantonsspitals Graubünden
Die vielgereiste Schweizerin Anna von Planta liess 1900 in der väterlichen Villa in Chur ein Erholungsheim für Kinder aus armen Verhältnissen einrichten. 1916 schenkte sie die Gebäude dem Kanton zur Errichtung einer Gebäranstalt und Frauenklinik. Dies legte einen Grundstein für das heutige Kantonsspital Graubünden.
3507Benedetg Fontana, ca. 1450 – 1499, Held der Calvenschlacht
Der politische Vermittler und Schweizer Hauptmann auf der Fürstenburg im Vinschgau tat sich im Schwabenkrieg 1499 heldenhaft hervor. In der Schlacht an der Calven im Val Müstair soll er, tödlich verletzt, die Mitkämpfer angefeuert haben: «Heute Bündner und Bünde* oder nie mehr.» (*Kanton Graubünden)
3508Richard Coray, 1869 – 1946, Zimmermann
Der Zimmermann aus dem Bündner Oberland erstellte die Lehrgerüste der bedeutendsten Schweizer Brückenbauten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dabei verband er technische Kühnheit mit hohem handwerklichem Können.
3509Placidus Spescha, 1752 – 1833, Pater und Naturforscher
Placidus Spescha trat 1774 in die Benediktinerabtei Disentis ein. Als Alpinist und Naturforscher gelangen ihm mehrere Erstbesteigungen, so etwa 1789 das Rheinwaldhorn. Er war der humanistisch-barocken Geistigkeit verpflichtet und gilt als ein bedeutender Aufklärer der Schweiz.
3510Alberto Giacometti, 1901 – 1966, Bildhauer und Maler
Der Bergeller Alberto Giacometti lebte und wirkte vor allem in Paris. Sein Werk beschäftigte sich hauptsächlich mit der Darstellung des Menschen in seiner existentiellen Bedrohung. Er gilt als einer der bedeutendsten Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts.
3511Otto Barblan, 1860 – 1943, Komponist
Der in S-chanf geborene Komponist und Organist war ab 1887 vor allem in Genf tätig. Dort prägte er jahrzehntelang das Musikleben, unter anderem durch Uraufführungen von Chorwerken von Händel, Mozart, Beethoven oder Brahms. In seinem Werk verband er oft spätromantische Harmonik mit rätoromanischem Liedgut.
3512Jörg Jenatsch, 1596 – 1639, Pfarrer und Politiker
Der Bündner Pfarrer gestaltete den Ausgang des Dreissigjährigen Krieges für Graubünden aktiv mit; unter anderem durch geschickte Vermittlung oder die Ermordung des Parteiführers Pompejus Planta auf Schloss Rietberg. Dank dem für die Bündner glücklichen Kriegsausgang wurde er zum Helden stilisiert.
3513Simeon Bavier, 1825 – 1896, Ingenieur und Politiker
Der Churer Tiefbauingenieur wirkte beim Bau verschiedener Bündner Passstrassen mit. Später wandte er sich im In- und Ausland vermehrt dem Eisenbahnbau zu. Er war der erste Schweizer Bundesrat aus dem Kanton Graubünden (von 1878 bis 1883).
3514Steivan Brunies, 1877 – 1953, Mitbegründer des Schweizer Nationalparks
Der in S-chanf geborene Biologe tat sich als Pionier im Schweizerischen Naturschutz hervor. Der Jugend die Natur näher zu bringen, blieb ihm nicht nur als Lehrer stets ein Anliegen. 1914 war er Mitbegründer des Schweizerischen Nationalparks im Kanton Graubünden.
3515Alois Carigiet, 1902 – 1985, Künstler
Der in Trun nahe Disentis geborene Künstler fertigte in seinen jungen Jahren Plakate und Bühnenbilder an. Ab 1939 folgten künstlerische Arbeiten, inspiriert vom ländlichen Umfeld seines Wohnortes in Obersaxen. Er erlangte internationale Bekanntheit mit den Illustrationen im Kinderbuch «Schellen-Ursli» von Selina Chönz.