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Das UNESCO-Dossier auf dem Weg nach Paris

12/19/2006

Die UNESCO-Kandidatur «Rhätische Bahn in der Kulturlandschaft Albula / Bernina» tritt in die entscheidende Phase: das überarbeitete endgültige Dossier verlässt am 19. Dezember 2006 Graubünden Richtung Paris, gut behütet von Schülerinnen und Schüler aus Poschiavo. Damit liegt nun das Schicksal der Kandidatur beim UNESCO-Welterbe-Komitee. Die Bündner Regierung und die Rhätische Bahn sind überzeugt, dass die Kandidatur dieser einzigartigen Bahnalpentransversale gute Chancen hat. Die zwei Schulklassen werden das Dossier am 21. Dezember 2006 zusammen mit Vertretern von RhB, Kanton und Bund dem UNESCO Welterbezentrum übergeben.

Offiziell Kandidatin
Das Projekt «Rhätische Bahn in der Kulturlandschaft Albula / Bernina» liegt im Fahrplan: Das im September 2006 zur formellen Vorprüfung eingereichte Dossier wurde auf Grund der Rückmeldungen entsprechend geringfügig angepasst. Insbesonders das Kapitel betreffend «Vergleich mit weltweit bekannten Bahnen» wurde - unter Beizug von internationalen Experten wie Günter Dinhobl, Hans-Peter Bärtschi oder Colin Divall – vertieft. Damit hat das Projekt Dossierreife erlangt; die Kandidatur «Rhätische Bahn in der Kulturlandschaft Albula / Bernina» hat nun offiziellen Status. Das Dossier umfasst rund 700 Seiten (ohne Anhänge), der Managementplan wurde nach den Vorgaben der UNESCO erarbeitet und beinhaltet 80 Seiten.

Die UNESCO-Gremien werden das Projekt 2007 durch Experten vor Ort begutachten lassen. Die Empfehlungen dieser Experten werden weitere Kriterien für die entscheidende Sitzung des Welterbe-Komitees im Sommer 2008 bilden.

Inszenierte Übergabe
Zwei Schulklassen aus Poschiavo werden am 19. Dezember mit Vertretern des Kantons und der RhB das Dossier nach Paris bringen und im Beisein der Ständigen Delegierten der Schweiz und Italiens, den Botschaftern Ernst Iten und Giuseppe Moscato, am 21. Dezember 2006 der UNESCO übergeben. Die Begleitung der Puschlaver Schulklassen hat mehr als Symbolcharakter: Die Schüler haben sich im Vorfeld ihrer Reise intensiv mit dem Welterbe-Projekt im Sinne der Bewusstseinsförderung der kulturellen Werte befasst – eine Geste, welche bei der UNESCO besondere Beachtung finden wird.