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Die RhB ist in den Startlöchern

Mit der weiteren Lockerung der Massnahmen gegen das Coronavirus darf auch die Schweizer Tourismusbranche, unter Einhaltung der dafür ausgearbeiteten Schutzkonzepte, wieder loslegen. Die Rhätische Bahn (RhB) ist in den Startlöchern und wird ihren touristischen Verkehr am Montag, 8. Juni 2020 wieder aufnehmen. Nach einem fast dreimonatigen Aussetzen der touristischen Angebote ist man bei der Bündner Alpenbahn sehr erleichtert, dass es bald wieder losgeht. Unter dem Titel «Allegra, herzlich willkommen zurück in Graubünden» hält die RhB viele Sonderangebote bereit. Die Züge des regionalen Personenverkehrs (RPV), also die nicht touristischen Züge, verkehren ab 8. Juni 2020 wieder mit Normalfahrplan. Ausgenommen bleibt der grenzüberschreitende Personenverkehr. Die Züge verkehren vorerst bis/nach Campocologno.

Die Coronakrise setzt der RhB stark zu. Die Auswirkungen auf die Frequenzen und Erträge sowie auf das erwartete Ergebnis Ende Jahr sind aufgrund der massiven Ausfälle sehr gross. Dazu RhB-Direktor Renato Fasciati: «Der finanzielle Schaden, der durch den Lockdown entstanden ist, ist enorm und trifft uns hart. Die Grundversorgung (Stundentakt) haben wir immer aufrechterhalten, es schmerzte jedoch ungemein zu sehen, wie fast leere Züge durch Graubünden rollten». Umso dankbarer ist Fasciati, dass es nun bald auch mit den touristischen Angeboten wieder losgeht. Dabei vertraut er auf die vielen Freunde der RhB und Graubündens, die nach der langen Zeit zuhause wieder Lust auf einen Ausflug mit der Bahn verspüren.

Bernina- und Glacier Express: Vorerst nicht das ganze Angebot
Wegen der aktuell noch verhaltenen Reservationsstände wird aus Kostengründen bei den Panoramazügen Bernina Express und Glacier Express vorerst noch nicht das ganze Angebot gefahren. Dazu Piotr Caviezel, Leiter Vertrieb und Marketing bei der RhB: «Noch ist ungewiss, wie sich die Situation im Tourismus entwickelt». Reisende aus Fernmärkten wie China, Indien oder den USA werden diesen Sommer ausbleiben. Die RhB hofft, dass sie dies mit anderen Kundengruppen wenigstens teilweise auffangen kann. Beim Bernina Express stammen knapp 50 Prozent der Gäste aus Deutschland, Italien und der Schweiz. «Aufgrund der für Juni angekündigten Grenzöffnungen von Deutschland und Italien und der offiziellen Empfehlung des Bundesrates, dass Schweizerinnen und Schweiz ihre Sommerferien in der Schweiz verbringen sollen, hoffen wir dennoch auf einen guten Sommer», so Caviezel weiter. Beim Bernina Express verkehrt ab 8. Juni 2020 je ein Zug pro Richtung zwischen Chur und Tirano resp. vorerst zwischen Chur und Campocologno. Bei zunehmender Nachfrage kann das Angebot situativ weiter hochgefahren werden. Noch nicht definiert ist die Wiederaufnahme des Bernina Express Bus, welcher jeweils zwischen Tirano und Lugano für Anschluss an den Bernina Express sorgt. Der Glacier Express nimmt den Betrieb am 20. Juni 2020 wieder auf. Zunächst mit je einem Zug pro Richtung zwischen St. Moritz und Zermatt. Zum Neustart präsentiert sich der Paradezug im neuen Kleid: Alle Wagen sind frisch renoviert und am eleganten Stil der im letzten Jahr eingeführten Excellence Class angelehnt.

Touristische und historische Fahrten gemäss Fahrplan
Auch die täglichen fahrplanmässigen historischen Fahrten zwischen Davos und Filisur werden per Montag, 8. Juni 2020 wieder aufgenommen. www.rhb.ch/nostalgie
Die Erlebnisfahrten Rheinschlucht starten am darauffolgenden Wochenende. Aufgrund der erfreulichen Nachfrage finden sie dieses Jahr nicht nur am Sonntag, sondern auch am Samstag statt. Weitere Erlebnisfahrten, z.B. zur Alp Grüm, sind zu finden unter www.rhb.ch/erlebnisfahrten.

Grosses Engagement für Hygiene und Sicherheit
Nach wie vor steht der Schutz der Fahrgäste und Mitarbeitenden an erster Stelle. Das von der öV-Branche erarbeitete Schutzkonzept orientiert sich an den Vorgaben und Hygiene und Distanzregeln des Bundesrates. Die Reinigung der Züge wurde intensiviert. Mehrmals täglich werden Kontakt- und Oberflächen wie Haltestangen, Taster, Tische, Armlehnen sowie die WCs gereinigt und desinfiziert. Auch an den Bahnhöfen wird öfter gereinigt. Reisende haben die Möglichkeit, sich auch in den offenen WC-Anlagen der Bahnhöfe die Hände entsprechend der Vorgaben zu waschen. An bedienten Bahnhöfen wurden Desinfektionsmittelspender aufgestellt.

 

Das öV-Schutzkonzept gilt weiterhin
Das per 11. Mai eingeführte Schutzkonzept im öffentlichen Verkehr wurde um die dazugekommenen Angebote wie der rein touristische Verkehr und Services wie die Bahngastronomie ergänzt. Das Schutzkonzept lehnt sich an den Anordnungen des Bundesrates an und bleibt bis auf Weiteres bestehen. Es wird angepasst, wenn die Strategie des Bundesrats dies erfordert oder wenn es während der Umsetzung nötig wird.
Die öV-Betreiber empfehlen Kundinnen und Kunden dringend, im öffentlichen Verkehr Schutzmasken zu tragen, wenn der Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann. Reisende kaufen Billette möglichst online, in Apps oder am Automaten und bezahlen an Schaltern kontaktlos.
Das Schutzkonzept des öV setzt auf Eigenverantwortung und Solidarität der Reisenden. Halten sie sich an die beschriebenen Massnahmen, sind sie im Schweizer öV sicher unterwegs. Die Transportunternehmen haben Reinigung und Desinfektion verstärkt und über die Verhaltensregeln informiert. Der Schutz der Mitarbeitenden hat für die Unternehmungen im öffentlichen Verkehr ebenfalls eine zentrale Bedeutung.

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Medienmitteilung: Wiederaufnahme des touristischen Verkehrs