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Der Vortrieb ist auf Kurs

11/24/2015

Seit der Anschlagfeier Ende August beim Albulatunnel hat sich vieles verändert auf der Baustelle. Die Mineure, Sprengmeister, Poliere, etc. haben ihre Unterkünfte bezogen und auf den Bauplätzen in Preda und Spinas herrscht kurz vor der Winterpause Hochbetrieb.

Sowohl in Preda wie auch in Spinas konnte Ende August mit dem Tunnelvortrieb begonnen werden. Auf der Seite Preda wurde bereits die Lockergesteinsstrecke überwunden und seit Mitte Oktober wird mittels Sprengung täglich mehrere Meter Allgäuschiefer ausgebrochen. Die Installation der Förderbandanlagen sowie der Kiesaufbereitungsanlage sind fast fertiggestellt. Es werden bereits drei Mal wöchentlich Kies- und Zementzüge nach Preda in den Baubahnhof geschickt, um die Baustelle mit den nötigen Roh- und Baustoffen zu versorgen. Da die Lockergesteinsstrecke in Spinas rund 200 Meter lang ist, kann mit dem Sprengvortrieb auf dieser Seite erst im nächsten Jahr begonnen werden. Aktuell (Stand 24.11.2015) beträgt der Vortrieb auf Seite Preda 180 Meter und bei Spinas 55 Meter. Ab Mitte Dezember wird die Baustelle bis auf die Arbeiten in der Kaverne für drei Monate in die Winterpause gehen.


Kaverne
Die Kaverne bei Tunnelmeter 1 300 wurde auf die doppelte Grösse ausgeweitet, um näher an die geologische Störzone «Rauwacke» zu gelangen und um die Bauhilfsmassnahmen zur Vereisung dieser Störzone optimal aufzubauen. Momentan werden die Bohrungen für die Gefrierrohre durch den Berg getrieben. Diese Arbeiten laufen mit Ausnahme der Weihnachtsferien über den Winter durch und sind dank 3-Schichtbetrieb während 7 Tagen pro Woche bereits in der letzten Phase. Im April 2016 kann dann mit dem eigentlichen Gefrieren des Fels begonnen werden.

Baustelle vor dem Tunnelportal in Preda.