RhB-Grenzverkehr mit Italien: Tirano ist in der roten Zone

06.11.2020

Die italienische Regierung hat zusätzliche Corona-Massnahmen erlassen. Ab Freitag, 6. November 2020, ist in den sogenannten «roten Zonen», zu welchen auch die Provinz Lombardei gehört, touristisches Reisen untersagt.

Die Ein- und Ausreise ist verboten. Davon ausgenommen sind lediglich Grenzgängerinnen und Grenzgänger. Bars und Restaurants sowie alle Geschäfte mit Ausnahme von Lebensmittelläden, Apotheken und Kiosken bleiben geschlossen. Freizeitreisende dürfen in Tirano nicht mehr einreisen. Die Rhätische Bahn (RhB) empfiehlt deshalb allen Freizeitreisenden auf der Berninalinie und im Bernina Express Richtung Süden, bereits in Poschiavo, Le Prese, Brusio oder Campocologno auszusteigen. Der Betrieb des Bernina Express Bus wird per Freitag, 6. November 2020 eingestellt.


Die Bündner Güterbahn ist von diesen Massnahmen nicht betroffen. 

Das öV-Schutzkonzept – Für sicheres Reisen mit dem öffentlichen Verkehr

Die Sicherheit der Reisenden hat für die öV-Unternehmen höchste Priorität. Das öV-Schutzkonzept orientiert sich an den Massnahmen des Bundesrates. Es wird jeweils angepasst, falls die Strategie des Bundesrats dies erfordert oder falls es während der Umsetzung notwendig wird. In den Transportmitteln des öffentlichen Verkehrs und in Bahnhöfen inklusive Perrons und Unterführungen gilt für die Kunden ab einem Alter von 12 Jahren schweizweit die Maskentragpflicht. Davon ausgenommen sind einzig Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen dürfen. Essen und Trinken ist im öffentlichen Verkehr nach wie vor erlaubt. Während dieser Zeit kann die Maske entfernt werden. Die Reinigung der Züge und an Bahnhöfen wurde intensiviert. Reisende kaufen Billette möglichst online, in Apps oder am Automaten und bezahlen an Schaltern kontaktlos.  Das öV-Schutzkonzept setzt auf Eigenverantwortung und Solidarität der Reisenden. Halten sie sich an die beschriebenen Massnahmen, sind sie im Schweizer öV sicher unterwegs.