Wintergeschichten

Inspirationen und Ideen

Drei Sprach- und Kulturräume, ein UNESCO Welterbe und über 1 500 Mitarbeitende – die grösste Alpenbahn der Schweiz bietet viel Stoff für Wintergeschichten. Lassen Sie sich von Themen und Story-Ideen inspirieren.

Ein heisses Rendezvous mit dem Bernina-Ungeheuer

Ein heisses Rendezvous mit dem Bernina-Ungeheuer

Bis zu zehn Mitarbeitende der RhB kämpfen sich jeweils mit der Dampfschneeschleuder Xrot 9213 durch die meterhohen Schneemauern an der Bernina. Bei der Schneeräumung auf der höchsten Bahn-Transversale der Alpen sind die Gäste der RhB mitten im Schneegestöber.


Meterhoch legt sich der Schnee im Winter jeweils wie ein weisser Teppich über den Berninapass. Die Landschaft gleicht einem schier endlosen und unbezwingbaren Meer aus Schnee und Eis. Unbezwingbar? Nicht ganz!  Für die Xrot 92132 der RhB sind auch Schneemasse von diesem Ausmass kein Problem. Mit ihrem rotierenden Drei-Tonnen-Blatt pflügt sich die weltweit einzige noch in Betrieb stehende Dampfschneeschleuder scheinbar mühelos durch die Schneemassen.


Für die Mitarbeitenden ist die Arbeit im Innern des Ungeheuers aber alles andere als mühelos: Dampf und Rauch überall, schlechte Sicht, schier unerträgliche Hitze und Kohle schaufeln, was das Zeug hält — so sieht  die Situation für Lokführer und Heizer aus. Das muss man erlebt haben! Und die RhB macht’s möglich. Eine Fahrt mit dem heissen Unikum ist für Bahnnostalgiker unvergesslich: Hautnah kann der Kampf gegen die Schneemassen miterlebt werden, ein Reisebegleiter erklärt die technischen Details – von den Ölschmierungen bis zum Heizvorgang. Und die Fahrt lohnt sich gleich doppelt: Die Strecke gehört zum UNESCO Welterbe. Die Fahrt mit dem Schleuderzug führt von Morteratsch auf die Alp Grüm oder von Cavaglia nach Ospizio Bernina. Im Ristorante Albergo Alp Grüm warten Engadiner Spezialitäten: Mensch und Maschine haben sich eine Pause verdient.


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Auf rasanten Kufen in den virtuellen Führerstand

Abenteuerhungrige kommen mit einer rasanten Fahrt durch die Schlittelwelt im Albulatal auf ihre Kosten. Wer zudem wissensdurstig ist, legt einen Halt im virtuellen Führerstand ein.

Gemächlich bahnt sich die Rhätische Bahn ihren Weg in weiten Radien, einladenden Kunstbauten, Kehrtunnels und Schlangenlinien auf 1800 Metern über Meer in die Höhe, bevor es rasant bergab geht - eine Schlittenfahrt vom Feinsten. Von Preda führt der «Klassiker der Schlittelbahnen» sechs Kilometer nach Bergün und überwindet in rasantem Tempo 416 Höhenmeter. Das «Lauberhorn der Schlittelbahnen» führt auf vier Kilometern von Darlux nach Bergün. Adrenalinsuchende  geniessen diese Abenteuer tags und nachts auf der gesperrten und kurvenreichen Albula-Passstrasse.

Von den Kufen geht es direkt in das Bahnmuseum Albula mit seinen liebevoll inszenierten Räumen und originalen Exponaten aus mehr als 100 Jahren Bahngeschichte der Rhätischen Bahn. Ein Highlight des Museums ist, neben der Erlebnisausstellung und dem Schaudepot für Tüftler und Laien, der virtuelle Führerstand in der original «Krokodil»-Lok. Der Kindheitstraum Lokführer wird wahr: mittels originaler Schalter und Hebel steuern Sie virtuell durch das Albulatal.

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Mit dem Bernina Express in die Casa Tomé

Über das 100-jährige Paradestück der Bahnpionierzeit und das UNESCO Welterbe RhB, geht es zur Zeitreise in 700 Jahre Puschlaver Bauernkultur.

Inmitten der weiss schimmernden Winterlandschaft schlängelt sich der rote Bernina Express durch das Paradestück der Bahnpionierzeit auf der Strecke des UNESCO Welterbe RhB. Einzigartige Meisterleistungen sind zu entdecken: Rund hundert Jahre erhebt sich der majestätische Landwasserviadukt in die Höhe, die karussellartigen Kehrtunnels zwischen Bergün und Preda spielen mit den Fahrgästen ein Verwirrspiel und die schneebedeckte Bündner Landschaft bis ins Tal der Sonne ist atemberaubend.

In Poschiavo wartet die Casa Tomé und bietet eine wahre Zeitreise in 700 Jahre Bauernkultur und Puschlaver Bautradition. Das bestehende Gebäude wurde 1357/58 erbaut und ist in seiner ursprünglichen Form erhalten geblieben. Seit 2007 ist das Haus, das die Besitzerinnen Luisa und Marina Tomé bis 1990 bewohnten, als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dabei handelt es sich bei der Casa Tomé aber nicht um ein traditionelles volkskundliches Museum. Es ist ein Haus das lebt, ganz nach dem Motto «anfassen, ausprobieren und kosten».

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Erlebniszüge aus allen Epochen

Erlebniszüge aus allen Epochen stehen für eine winterliche Testfahrt bereit.

Liebevoll restaurierte und historische Dampfzüge aus dem Jahr 1889 erzählen die Geschichte aus den Anfängen der Rhätischen Bahn. Mit einer Fahrt im Gourmino kann die einzigartige Vielfalt des Kantons Graubünden bestaunt, durchlebt und gekostet werden und die Piano Bar mit Lounge und Salontischen lässt den Arbeitstag gemütlich ausklingen, während der Pianist die Schienen zum Klingen bringt. Für die Kleinen ist der Kinderkondukteur Clà Ferrovia mit seinem Bahnwagen unterwegs - mit vielen Liedern und Geschichten im Gepäck.

Wie ein bunter Blumenstrauss bieten die Charterwagen und Erlebniszüge der Rhätischen Bahn facettenreiche Bahnerlebnisse. Gerne arrangieren wir für Sie ein Treffen mit dem Produktverantwortlichen, der Sie durch den Wagenpark führt. Interessante Einblicke und Hintergrundinformationen zum Dampfzug aus den Anfängen des Eisenbahnzeitalters bis zu den klimatisierten Panoramawagen sind garantiert.

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Vollmondfahrt durch den Schnee

Fahren Sie bei Vollmond durch die verschneite Gebirgs- und Gletscherwelt und finden Sie heraus, wie bezaubernd die UNESCO Welterbestrecke erst bei Nacht ist.

Die eindrückliche Fahrt führt entlang der Berninalinie von St. Moritz zur Alp Grüm. Auf dem Weg liegt der Morteratschgletscher, um den sich Anekdoten und Sagen ranken. So höre man bei Einbruch der Dunkelheit das leise Wimmern der Jungfer Annetta, die ihrem Geliebten nachtrauert.

In den Panoramawagen der Rhätischen Bahn hört man bei Einbruch der Dunkelheit klassische Musik und die Zugbegleiter kennen die Geschichte hinter der Geschichte der Sage von Morteratsch. Die Zugbegleiter sind nicht die einzigen auf der Sonderfahrt. Während der Zug gemächlich von St. Moritz bis zur Alp Grüm steigt, begleitet der Vollmond am Bündner Firmament die Gäste.

Am ewigen Eis des Berninamassivs, auf 2091 Metern über Meer angekommen, erreicht ein feiner Duft die Gäste auf dem Perron. Vom Duft geleitet, treten Sie im Albergo Ristorante Alp Grüm, dem Ristorante, welches im Winter exklusiv per Bahn erreichbar ist, ein. Dort werden Sie bereits erwartet und mit einem Aperitif begrüsst. Zudem wird ein leckeres und gesundes Gletscherfondue vor atemberaubender Kulisse und einzigartiger Stimmung serviert. Auf der Rückfahrt gehen dem Zug die Lichter aus und der Mond weist den Weg zurück nach St. Moritz.

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Wenn das Auto zum Gepäck wird

Bei einigen Transportunternehmen beträgt das Maximalgewicht des Reisegepäcks rund 20 kg. Bei der einzigen wintersicheren Verbindung ins Engadin liegt es bei rund 50 Tonnen.

Im Winter, wenn der Schnee meterhoch liegt, ist die Vereinalinie die einzige wintersichere Verbindung ins Engadin. So fährt die Rhätische Bahn in 18 Minuten vom Prättigau ins Unterengadin und umgekehrt zügig durch den Berg. Ihr Gepäck führt sie dabei auf speziellen Transportwagen mit sich. Es handelt sich aber nicht um die unzähligen Koffer, die Wintergäste mit sich tragen. Seit mehr als zwölf Jahren wird das Auto selbst zum Gepäckstück am Vereina. Fast 200 Pkw kann die Rhätische Bahn so pro Stunde und Richtung durch den Vereinatunnel transportieren.

Das Verladepersonal steht dabei in der klirrenden Kälte von bis zu -25 Grad draussen und dirigiert das «Gepäck» in die Verladewagen, kassiert, informiert und befördert die Gäste und Pkw sicher durch die 19 Kilometer lange Verbindung zwischen Sagliains und Selfranga. Schauen Sie beim Autoverlad Vereina vorbei und sammeln Sie Eindrücke aus dem Arbeitsalltag des Verladepersonals.

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Die Nacht wird zum Tag

Wenn es draussen dunkel ist und der Feierabend bei den Meisten eingeläutet wurde, beginnt das emsige Treiben der «Heinzelmännchen» in der RhB-Werkstätte in Landquart.

Die Lichter in der Werkstätte der Rhätischen Bahn in Landquart brennen. Von draussen sind Geräusche zu vernehmen. Die «Heinzelmännchen» der Rhätischen Bahn widmen sich der Pflege des Rollmaterials. So rollen die roten Wagen im Schritttempo in den «Tunnel» - die Zugwaschanlage. Einmal pro Woche durchläuft jede Lok und jeder Wagen die Reinigungsanlage, wo sie aussen und innen gereinigt werden. Der zweite Schritt folgt alsbald, denn nicht nur für den Komfort der Gäste wird gesorgt. Für eine sichere Reise und die tadellose Einsatzbereitschaft des Rollmaterials sorgen Mitarbeiter des Unterhalts. Mit Taschenlampen stehen sie unter den Wägen, klettern auf das Dach und kümmern sich um Kabel und Knöpfchen.

Den «Heinzelmännchen» darf dabei über die Schultern geschaut werden. Mit ihnen können Sie unter das Kleid der Loks und Wagen sehen, mit ihnen aufs Dach steigen oder bei der Befreiung der Wagen von Graffitis dabei sein. Erleben Sie eine andere Perspektive im Arbeitsalltag der Rhätischen Bahn mit spannenden Geschichten und Menschen im Fokus.

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Güterverkehr - Vom Wald zum Wandschrank

Wenn im Winter Pässe und Strassen gesperrt sind, lässt das die «Bündner Güterbahn» kalt. Weil Bahnwagen keine Schneeketten brauchen, transportiert sie weiter Güter in und für Graubünden.

Effizient und ökologisch sinnvoll werden Rundholz, Rohstoffe für Unternehmen, Konsumgüter für Privathaushalte oder Recyclingprodukte mit der Rhätischen Bahn transportiert. In den Güterumschlagszentren Landquart, Samedan und Campocologno sowie mit diversen Krananlagen auf dem 400 Kilometer langen Streckennetz werden unzählige Container sicher vom Lastwagen auf den Bahnwagen und umgekehrt verladen. Dank dieser geschickten Kombination aus Schienen- und Strassenverkehr, gelangen die Güter auch im Winter schnell von Haus zu Haus und über Berg und Tal.

Die Rhätische Bahn und ihre Partner gewähren Ihnen einen interessanten Einblick in die Welt des Güterverkehrs: Folgen Sie der Transportkette vom Rohstoff zum Endprodukt. Seien Sie beispielsweise dabei, wenn frisch gesägte Rundhölzer mit dem Kran auf die Schiene umgeladen werden. Von dort geht der Transport weiter zur Sägerei, wo sie zu exquisiten Möbeln verarbeitet werden.

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RhB online

Neben dem Bahnerlebnis vor Ort ist die RhB auch online präsent: Sprechen Sie mit unseren Social Media Managern über Webwandern, Streetview und über 200 000 Facebook Fans.

Die RhB ist nicht nur auf Schienen, sondern auch in der Onlinewelt faszinierend unterwegs. Dazu gehört der Auftritt auf Social Media Plattformen wie Facebook, Youtube, Instagram oder Twitter. Hier pflegt die RhB einen regen Austausch mit ihrer wachsenden Fangemeinschaft.

Aber nicht nur via Social Media ist die RhB online erlebbar: In Zusammenarbeit mit der RhB dokumentierte Google 2011 weltweit zum ersten Mal eine Eisenbahnlinie für Street View. Mit der Aufnahme der UNESCO Welterbe Strecke Albula/Bernina in Google Streetview konnte die faszinierende Landschaft und der eindrückliche Bau für alle virtuell zugänglich gemacht werden.
Online zugänglich zu sein und gleichzeitig zu einem Besuch offline anzuregen ist auch die Absicht des Projekts Webwandern. Webwandern führt virtuell entlang der Bernina- und Albulalinie, und zwar aus der Egoperspektive der Bündner Steinböcke Gian und Giachen. Das filmische Nachschlagewerk erlaubt Wanderfans die zehn Etappen der Via Albula/Bernina in Echtzeit und mit einer interaktiven Schaltfläche zu «durchwandern».

Welche weiteren Initiativen die RhB zurzeit umsetzt und was die neuen Medien für die RhB bedeuten, erfahren Sie von unseren Social Media Managern.

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