Von Poschiavo zum Ospizio Bernina

Von grünen Wiesen zum weissen Schnee

Eine Reise mit der Rhätischen Bahn ist auf jeden Fall etwas Spezielles: Kinder und Erwachsene bleiben regelrecht an den Fenstern kleben, um die vorbeiziehende einzigartige Landschaft zu bewundern. Unsere Reise beginnt in Tirano: Hier fährt der Bernina Express in Richtung Schweiz ab.

Kurz nach Tirano verläuft die Bahnstrecke in der Schweiz durch ein Tal mit mehreren Seen. Es zeichnet sich durch eine unverschandelte Landschaft mit zahlreichen Dörfern aus, in denen es sich lohnt, Halt zu machen. Zuerst in Poschiavo, um das typische Dorf zu bewundern und auf der schönen Piazza einen Kaffee zu trinken, während die Kinder frei herumrennen, oder den kleinen Spielplatz in der Via Olimpia zu besuchen, wo ein Sandkasten und eine Rutschbahn mit schöner Aussicht auf die Berge zur Verfügung steht, bevor man für die Weiterfahrt bis zum nächsten Zwischenhalt wieder den Zug besteigt.

Kurz nach Poschiavo wird die Landschaft immer grüner: ausgedehnte Wiesen, umgeben von Bergen, wo überall Wasser sprudelt und weit und breit nichts als Natur herrscht.

Wir steigen in Cavaglia aus: Hier spaziert man mit Kindern über Wiesen, wirft Steine in den Bach, improvisiert ein Picknick und lauscht den Geräuschen der Natur, nur hin und wieder unterbrochen vom ratternden Zug, der feuerrot die grüne, zum Spielen und Ausruhen einladende Wiese durchquert. Oder man spaziert gemütlich auf Wanderwegen oder besucht einen ganz speziellen Park: den Gletschergarten.

Hier gibt es zwar keinen Spielplatz, aber die Kinder werden fasziniert sein vom Rundgang zwischen riesigen Gletschertöpfen, die sich in den Fels gefressen haben. Der für Stroller ungeeignete Weg bietet auch herrliche Ausblicke ins Tal und auf den Bernina Express, der weiter den Berg hochklettert. Im Gletschergarten hat es keine Rutschbahnen, sondern natürliche Steinskulpturen und Picknicktische sowie verschiedene Denkanstösse, um den Kindern die konstruktive Kraft des Wassers und der Natur erklären zu können.

Wir verlassen Cavaglia und mit dem Bernina Express geht es weiter in Richtung Ospizio Bernina. Die grünen Wiesen machen zunehmend Felsen und Wasser Platz, um sich anschliessend in eine aussergewöhnliche Landschaft – fast eine Mondlandschaft – zu verwandeln. Langsam nähert sich die Haltestelle. Wir steigen aus und sind fassungslos ob der einzigartigen Schönheit der Landschaft: weisse Seen, überall Felsen, hin und wieder ein Flecken Grün, noch teilweise von Schnee bedeckt: weit und breit Natur.

Es lohnt sich, einen kurzen, aber intensiven Aufstieg unter die Füsse zu nehmen, um die beste Aussicht geniessen zu können. Der Weg ist auch für Kinder ab vier Jahren zu bewältigen, während die Kleineren den Spaziergang in der Rückentrage geniessen.

Hier oben überwältigt die herrliche Aussicht. Es steht ein kleines Gasthaus zur Verfügung (Hotel Restaurant Cambrena), wo die Kinder spielen und die Eltern bei einem Bier oder Kaffee ausruhen können. Für die kleinen Besucher kein eigentlicher Spielplatz, aber Wasser, Wiesen, Holz und Steine in Hülle und Fülle, um sich den schönsten Spielplatz auszudenken, von dem man sich nur ungern wieder löst.

Das Cambrena bietet auch Familienzimmer und das Ambiente ist sehr einfach und kinderfreundlich: Warum also nicht hier übernachten und so beim Aufwachen schon früh am Morgen eines der spektakulärsten Bergpanoramen der Welt bewundern?
Eine sehr empfehlenswerte Lösung, die von Gross und Klein geschätzt wird.

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