Haltestelle St. Moritz

Abfahrt ins Spielvergnügen!

Nachdem Du aus dem Zug ausgestiegen bist, wartet auch schon der nächste auf Dich: der knallrote Bernina Express. Die trüben Nebelfelder im Tal wurden von der Sonne der Alpen abgelöst, die vor uns in den Himmel ragen.

Am Bahnhof von Tirano wartet eine Gruppe Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters, die alle darauf brennen, jenen Zug zu besteigen, der dieselbe Farbe hat wie ihre Waggons aus Holz oder Lego Bausteinen. Jetzt wird eingestiegen. Die aufgeregten Kinder setzen sich auf ihre Plätze, während die etwas Älteren ihre Fotoapparate aus den Rucksäcken holen. Alle sind bereit für die lang ersehnte Abfahrt. 

Der Zug verlässt pünktlich auf die Minute den Bahnhof, passiert eine prächtige Wallfahrtskirche und nimmt Kurs Richtung Schweiz.

Die ersten „Oh-Rufe“ ertönen beim Anblick des Kreisviadukts von Brusio, wo alle aufspringen, um das Ende des Zugs zu suchen. Die Kleinsten drücken ihre Nasen an den Fenstern platt, während die Grösseren ein Foto nach dem anderen schiessen und dabei von einer Seite des Waggons auf die andere hüpfen. Die Fahrt geht vorbei an kleinen charakteristischen Häusern, Wiesen und Feldern, über denen der Wald thront, während der Zug mühelos die Steigungen hinauf nach Poschiavo und zu den ruhigen Gewässern seines Sees in Angriff nimmt.

Je höher der Zug kommt, desto mächtiger präsentieren sich die Berge. Hie und da erblickt man schneeverhangene Gipfel und sieht weiter oben sogar bis zu den imposanten Gletscherzungen des Piz Bernina, die sich mit ihrem Weiss gegen das glasklare Blau des Himmels abheben und eine faszinierende Kulisse bilden. Zeit für Gross und Klein, um weitere Fotos zu schiessen. Wer wird den Zauber dieser Landschaften wohl am besten einfangen?

Der Zug klettert bis hinauf auf den Pass; am Bahnhof Ospizio Bernina wird kurz Halt gemacht. So können nicht nur die kleinen Fahrgäste, wenn vielleicht auch nur in Gedanken, die geballten Eindrücke festhalten. Soweit das Auge reicht mit Schnee bezuckerte, grau-weisse, kranzförmige Hochgebirgsketten mit ihrem Wechselspiel aus Felsen, Eis und Schnee und die unglaubliche Farbe des zugefrorenen Lago Bianco, des „weissen“ Sees, auf dem ein paar Wagemutige Eislaufen. Nach nur einstündiger Fahrt hat man das Gefühl, in einer völlig anderen Welt angekommen zu sein, einer Welt, die zauberhaft und herrlich ist.

Die Blicke der Kinder haften an dieser Szenerie bis zur letzten Kurve, hinter der noch mehr Bergspitzen, Felsen und Schnee zum Vorschein kommen. Gemächlich und unauffällig bahnt sich der Zug seinen Weg wieder talwärts und trifft erneut auf Weiden, Wälder, Holzstapel, Häuser mit Schaukeln und Rutschen und Wiesen. 

Dann kündigt der ausgebrannte Spitzhelm des Kirchenturms von Celerina unser Reiseziel an: St. Moritz.

Und tatsächlich taucht der Ort kurz danach auch schon vor uns auf und wir geniessen die Aussicht auf den See, die umliegenden schneebedeckten Berge und die Silhouetten der örtlichen Luxushotels, die Zeugnis vom Weltruf von St. Moritz ablegen.

All jene, die St. Moritz im Dezember einen Besuch abstatten, erleben den bekanntesten Ferienort der Welt von seiner zauberhaftesten Seite. Während der Christkindlimärkte (alle Infos zu Daten und Öffnungszeiten auf der Website Engadin St. Moritz) ist das Ortszentrum voll mit Marktständen, die Süssigkeiten, regionale Spezialitäten, Holzspielzeug und Christbaum- und Weihnachtsschmuck aller Art anbieten. Die Kinder erfreuen sich hier nicht nur an Zuckerwatte und Spielsachen, sondern erleben beim Herumlaufen zwischen den Ständen die zauberhafte Weihnachtszeit in diesem grossartigen Ort hautnah.

Und wenn den Kindern nach Spielen zumute ist?

Unweit des Ortszentrums, in der Nähe der Schule, gibt es einen hübschen Spielplatz, wo die Kleinen sie mit Blick auf den See klettern und schaukeln können.

Als nächstes steht vielleicht ein Spaziergang rund um den See auf dem Programm, bei dem man sich zu jeder Tageszeit an fantastischen Aussichten erfreuen kann. Bei Sonnenuntergang taucht er in rotes Licht. Ein unglaubliches Schauspiel! Die Kinder können frei herumlaufen, sich auf den Bänken ausruhen oder die Enten im See füttern.

Wer kindgerechte Aktivitäten „Indoor“ bevorzugt, dem empfiehlt sich das Ovaverva, das Hallenbad von St. Moritz, das seine kleinen Besucher vermutlich gar nicht mehr verlassen werden wollen.

Ein kleines Lernschwimmbecken mit netten tierischen Schwimmbehelfen für die Kleinsten, ein Becken mit Sprungtürmen für die ganz Mutigen sowie ultralange geschlossene Wasserrutschen garantieren grenzenlosen Badespass.

Für die Eltern gibt es ein Aussenbecken mit Blick auf die umliegende Bergwelt, ein Spa und ein Badbistro zum Entspannen.

Lieber Eislaufen als Schwimmen? In St. Moritz befindet sich in unmittelbarer Nähe des Zentrums und äusserst bequem zu erreichen eine Eisarena, in der man Eislaufen oder Eisstockschiessen kann (Eisarena Ludains St Moritz).

Und schliesslich ist St. Moritz auf ein perfektes Reiseziel für Skifahrer.

Die Kinder können verschiedenste Wintersportarten ausprobieren, mit Schneeschuhen durch die verschneiten Wälder wandern, sich auf Winterspielplätzen tummeln oder mit dem Schlitten vom Berg ins Tal brausen. 

So etwa gibt es in Muottas Muragl nicht nur einen Kinderspielplatz, sondern auch eine tolle, über 4 km lange Rodelbahn, auf der man einen Höhenunterschied von 700 Metern überwindet. Über diesen Link erhalten Sie zahlreiche weitere Informationen zu Rodelbahnen, die in jedem Fall einen Abstecher wert und stets in einzigartige, spektakuläre Landschaften eingebettet sind. Ihr Besuch macht den Urlaub für Gross und Klein mit Sicherheit unvergesslich.

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