10 Fragen an...

Urs Tarnutzer, Leiter elektrotechnische Anlagen

Bettina Roffler, Administration Infrastruktur, 15. Mai 2020

1 Urs, kannst du dich bitte kurz vorstellen.

Ich bin 56jährig, verheiratet und wohne in Schiers im Prättigau. Ich bin Elektromonteur, Fernmeldespezialist, Elektro- (Energie/Leittechnik) und Betriebswirtschaftsingenieur. Unteranderem war ich bei der Swisscom (Kommunikation/Daten) sowie in verschiedenen Unternehmen der Industrie und Dienstleistung in der Region tätig. Ab 2005 war ich bei der Repower AG für die Planung, den Bau, Betrieb und Unterhalt der elektrischen Verteilnetze im Prättigau und dem Bündner Rheintal verantwortlich. In meiner Freizeit fahre ich gerne Rennvelo und Mountainbike und gehe gerne auf Ski- und Klettertouren. Während vieler Jahre habe ich mich auf kommunaler und regionaler Ebenen ehrenamtlich politisch engagiert.

2 Du warst bereits einmal bei der RhB angestellt. Zu welcher Zeit war das und in welcher Funktion warst du tätig?

Zwischen 2001/2002 war ich als Projektleiter bei der RhB im Fahrleitungsengineering tätig, wo ich mich unter anderem mit NISV Betrachtungen beschäftigte.

3 Nun hast du einige Jahre in einem anderen Betrieb gearbeitet, wie bist du wieder auf die RhB als Arbeitgeberin gekommen?

Die RhB bietet mir ein sehr spannendes und technisch breites Spektrum. Ich kann meine beruflichen Erfahrungen aus früheren Tätigkeiten bei der RhB einbringen. In meiner Zeit bei der Repower AG war ich als Dienstleister (Bau, Wartung von Trafostationen etc.) sowie als Partner bei gemeinsamem Eigentum (Hochspannungsleitungen) immer mit der RhB verbunden, so dass mir die Stelle als Leiter der Elektrotechnischen Anlagen zum Teil bereits bekannte- aber auch neue, spannende und abwechslungsreiche Herausforderungen bietet.

4 Wie hast du den Wiedereinstieg bei der RhB erlebt?

Ich habe viele tolle und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen kennengelernt, welche mich tatkräftig bei meinem Wiedereinstieg unterstützen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Allen ganz herzlich bedanken.

5 Was hat sich deiner Meinung nach bei der RhB in dieser Zeit am meisten verändert?

Die RhB ist modern und dynamisch. Der Technologiewandel, die Digitalisierung sowie Gesetze und wandelnde Kundenanforderungen geben den Takt vor, was an der hohen Anzahl an Investitionsprojekten verdeutlicht wird. Im Gegensatz zu früher können heute diverse Besprechungen mit Microsoft Teams durchgeführt und dabei Reisezeiten eingespart werden. Die RhB ist nach wie vor eine attraktive und wichtige Arbeitgeberin in und für Graubünden.

6 Wie hast du dich im neuen Infrastrukturstützpunkt in Landquart eingelebt?

Es ist ein Privileg im neuen und modernen Gebäude in Landquart Einzug halten zu dürfen. Aufgrund der präsenten Lage ist der ISP eine nicht zu übersehende Visitenkarte der RhB. Weiter ist es vorteilhaft, wenn die Dienstbereiche im selben Gebäude untergebracht sind.

7 Erkläre den Bereich «elektrotechnische Anlagen» in wenigen Worten.

Der Fachbereich der elektrotechnischen Anlagen beinhaltet jeweils das Engineering, den Bau, Betrieb und Unterhalt sowie die Störungsbehebung (inkl. Pikettorganisation) innerhalb der Dienstbereiche Sicherungsanlagen/Automation, Niederspannung/Telecom, Energie- und Fahrleitung sowie das Engineering der Kabelanlagen.

8 Wie sieht für dich ein typischer Arbeitsalltag aus?

Mir persönlich ist es wichtig, dass alle Kolleginnen und Kollegen meines Fachbereichs und darüber hinaus im Rahmen von Team- und Einführungssitzungen möglichst schnell kennenzulernen. Neben der täglichen Führungsarbeit bin ich in spannende strategische Projekte und Vernehmlassungen involviert. Sobald es die Zeit zulässt möchte ich die wichtigsten technischen Anlagen und die grössten Bauvorhaben der RhB live vor Ort besuchen.

9 Was gefällt dir am meisten bei deiner momentanen Tätigkeit?

Der Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen sowie der Bezug zur Technik bereitet mir grosse Freude.

10 Was sind deine Ziele als Leiter elektrotechnische Anlagen?

Ich möchte vertieft den Überblick über die Organisation RhB, die Abläufe und Projekte sowie die technischen Anlagen erlangen. Ein weiterer Wunsch meinerseits ist der Vorantrieb der Digitalisierung. Im Rahmen des Projekts Smartrail 4.0, bei der Einführung von SAP, im Bereich von Kommunikationslösungen sowie beim Einsatz von Tablet basierten Wartungstools sehe ich enormes Potential. Immer mit dem Gedanken, mein Möglichstes beizutragen, sodass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Rahmenbedingen erhalten, welche ihnen erlauben, ihre Aufgaben erfolgreich erfüllen zu können. Ferner ist mein Ziel, dass wir gemeinsam Spass und Freude an unserer täglichen Arbeit haben können und so eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen können.

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