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Hinter den Kulissen

Tschutschubahn bereist die spektakuläre Albulalinie auf Schienen

Seit dem 17. Juni 2020 fährt der Landwasser-Express, eine rote Tschutschubahn mit drei Anhängern und 54 Sitzplätzen, dreimal täglich Gäste vom Bahnhof Filisur zum Landwasserviadukt, dem Wahrzeichen Graubündens.

Sarah Payer & Simona Sutter, 24. July 2020

Mit dem Projekt «Landwasserviadukt – Wahrzeichen Graubündens» auf dessen Initiative hin auch der Landwasser-Express umgesetzt wurde, soll sich dies in naher Zukunft ändern und die ganze Welt soll erfahren, was das Wahrzeichen Graubündens ist. Rund um das imposante Bauwerk der Rhätischen Bahn, soll ab Sommer 2022 unter dem Namen «Landwasserwelt» die Bahnlandschaft des UNESCO Weltkulturerbe RhB sichtbar gemacht werden. Zu den Zielen gehören die Sicherung und Vermittlung des einmaligen Kulturgutes und der Kulturlandschaft durch die wirtschaftliche und nachhaltige Nutzung.

Dies vorneweg. Kommen wir zum Anfang unserer Geschichte und wie der Landwasser-Express seine Reise ins beschauliche Albulatal im Herzen Graubündens angetreten hat.

Da die RhB als Bahnunternehmen eine der Hauptprojektträgerinnen des Projekts «Landwasserviadukt – Wahrzeichen Graubündens» ist, kam der Schienentransport mit der Bündner Güterbahn, die sich in der Regel um den täglichen Transport von Lebensmitteln, Baumaterialien oder Rundholz beschäftigt, wie gelegen. Schnell war klar, dass die Wegebahn problemlos mit zwei vierachsigen Autoverladewagen von Chur nach Filisur transportiert werden kann. 

So wurde der Landwasser-Express also von seinem Herkunftsort Vaduz auf den Güterumschlagplatz in Chur geführt, wo der Verlad begann. Gar nicht so einfach. Doch schlussendlich war das geschafft und der Landwasser-Express konnte mit Hilfe von Seilen an den Wagenseiten fixiert werden. Am nächsten Morgen machte sich der Güterzug auf - bestückt mit etlichen weiteren Güterwagen und natürlich dem Landwasser-Express - durch die 16 Tunnel und über die 115 Brücken zu seinem Bestimmungsort. Wohlbehalten kam er in Filisur an. Nach knapp einer Stunde verliess der Landwasser-Express schliesslich die Laderampe Richtung Bahndorf Filisur.

Die Tschutschubahn ist nun zu einer neuen Attraktion in Filisur geworden. Ist der Landwasser-Express nicht gerade unterwegs durch das reizende Dorf Filisur im Engadinerstil und die bilderbuchhafte Landschaft entlang der schäumenden Albula und Landwasser, sieht man ihn geduldig neben dem Bahnhof Filisur stehen – freudig wartend auf die nächsten Gäste, die ein Viadukterlebnis der besonderen Art erleben möchten.

PS. Sehen Sie hier das Video, welches im Rahmen des Projekts «Landwasserviadukt – Wahrzeichen Graubündens» entwickelt wurde – in der Hauptrolle neben dem Landwasser-Express, Peter Barandun, der engagierte Fahrer.

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