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Die Vereisung steht bevor

Der Neubau des Albulatunnels befindet sich in der dritten Bausaison. Der Fokus liegt nun auf dem Tunnelvortrieb und der Vereisung der Störzone «Rauwacke». Als Höhepunkt für alle Interessierten wird die Baustelle am 10. September 2016 für die Öffentlichkeit geöffnet.

Mit der Durchörterung des schwimmenden Gebirges oder auch «Raibler Rauwacke» genannt, steht dieses Jahr die grösste bautechnische Herausforderung an. Um durch diese Schicht einen Tunnel bauen zu können, muss die Raibler Rauwacke zuerst rund um das künftige Tunnelprofil vereist werden. Erst durch die 2,50 Meter dicke Vereisung wird es möglich sein, den Vortrieb durch diese labile Störzone in Angriff zu nehmen. Mitte Juli wird dazu die Gefrieranlage in Betrieb genommen. Im Oktober sollte der minus 10° Celsius kalte Eiskörper genügend gross und stabil sein, so dass der Tunnelausbruch durch die Störzone starten kann.

Tag der offenen Baustelle
Am Samstag, 10. September 2016, werden die Bauarbeiten an der Baustelle für einen Tag unterbrochen. An diesem Tag findet der Tag der offenen Baustelle statt. Erstmals wird der Öffentlichkeit Zugang in den neuen Tunnel gewährt. Die Baustelle wird nachmittags für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Halten Sie sich also bereits heute diesen Termin in der Agenda frei.

Der Tunnel muss duch verschiedene Gesteinsarten getrieben werden. Die gelb markierte Raibler Rauwacke wird von der Kaverne her vereist.

Neben der Vereisung aus der Kaverne heraus, konzentrieren sich die Arbeiten dieses Jahr hauptsächlich auf den Tunnelvortrieb. Die Vortriebsstände lagen Ende Juni bei 434 Meter in Preda und bei 150 Meter in Spinas. In Preda wird nach wie vor im Allgäuschiefer gearbeitet. In Spinas wurde die Gehängeschuttstrecke überwunden. Der Vortrieb befindet sich dort nun in der Grundmoräne. Die Installationen in Preda und Spinas sind nahezu abgeschlossen, die letzten wichtigen Komponenten wie das Kieswerk und das dazugehörige Rücklauf-Förderband von der Deponie her sind bereits im Bau. Auch in Spinas wird an den letzten Förderbändern gearbeitet.

Die Vereisung der Störzone erfolgt durch die vorbereiteten Bohrlöcher in der Kaverne.